EDITORIAL #72
BONN
&
3 Fragen an
Julia Wallner
Arp Museum Bahnhof Rolandseck
Friederike Voßkamp
Museum August Macke Haus
Viktor Neumann
Bonner Kunstverein
Eva Kraus
Bundeskunsthalle
Claudia Emmert
Kunstmuseum Bonn
Johanna Adam
Von Bonn aus gesehen:
Eine Heimat auf Zeit, der RB 26
und das Erbe
einer versehentlichen Hauptstadt
Manchmal muss man eine Stadt erst verlassen, um ihre eigentliche Silhouette scharf zu sehen. Wer im Rheinland über Kunst spricht, schaut meist reflexartig nach Köln oder Düsseldorf. Doch wer im RB 26 südwärts sitzen bleibt und den Blick nicht schon an den Kölner Domspitzen verliert, entdeckt eine Kunstlandschaft, die sich keineswegs hinter den großen Schwesterstädten verstecken muss. Abseits des Rheinlands wurde Bonn gerne als versehentliche Hauptstadt belächelt. Dabei war diese Region bereits ein dicht vernetztes Epizentrum der Avantgarde, als an die Bonner Republik noch gar nicht zu denken war.
EIN BLICK IN DEN UMZUGSKARTON
Wer wie ich erst seit wenigen Monaten aus dem Rheinland weggezogen ist, nimmt meist nicht nur Erinnerungen an das Rheinufer mit, sondern auch einen schärferen Blick für das Potenzial dieser Region. Zwischen den Kunstmetropolen Köln und Düsseldorf wird der Bonner Raum als Kunstort oft unterschätzt – selbstverständlich völlig zu Unrecht. Denn entlang der Bahnstrecke, die parallel zum Rhein verläuft, erstreckt sich eine Dichte an historischen und zeitgenössischen Kunstorten, die in ihrer landschaftlichen und architektonischen Einbettung einzigartig ist. Die künstlerische Genealogie der Region reicht tief in die Klassische Moderne zurück. Im heutigen Museum August Macke Haus, das von Friederike Voßkamp geleitet wird, richtete der Künstler von 1911 bis 1914 sein Dachatelier ein. Der Ort entwickelte sich rasch zum Treffpunkt der internationalen Avantgarde. Das berühmte Wandbild Paradies, das hier als Gemeinschaftsprojekt mit Franz Marc entstand, ist dort noch immer zu sehen.
Aus diesen Bonner Netzwerken erwuchsen nach dem Ersten Weltkrieg radikale neue Wege, Kunstgeschichte und Avantgarde verknüpften sich aufs Engste. Zur kunsthistorischen Begleiterin dieser Strömungen wurde die Kunsthistorikerin Luise Straus-Ernst, die als eine der ersten Frauen überhaupt an der Universität Bonn promovierte. Dort lernte sie bereits 1913 auch Max Ernst kennen, heiratete ihn und übernahm 1919 kommissarisch die Leitung des Kölner Wallraf-Richartz- Museums. 1920 kam ihr Sohn Jimmy Ernst zur Welt. Luise Straus-Ernst wurde zu einer prägenden Akteurin der rheinischen Kunstszene: Als sich 1920 die Kölner Dada- Gruppe formierte, schufen Max Ernst und Hans Arp unter dem Namen „Fatagaga“ humorige Gemeinschaftscollagen, während Straus-Ernst unter ihrem Pseudonym Armada von Duldgedalzen eigene Werke beisteuerte. Luise Straus-Ernst wurde 1944 im KZ Auschwitz ermordet.
Dem Werk des Ausnahme-Künstlers Max Ernst widmet sich das gleichnamige Max Ernst Museum in Brühl und bringt dieses Erbe mit einer Sammlung aus 70 Schaffensjahren des Künstlers in die Gegenwart. Das Haus ist unter der Leitung von Madeleine Frey zu einer festen Größe der zeitgenössischen Kunst geworden und widmet sich immer wieder neuen Medien und aktuellsten gesellschaftlichen Fragen. Derzeit bereitet das Team außerdem eine Neukonzeption seiner Dauerausstellung vor.
OHNE UMSTIEG
Vom Brühler Bahnhof, der in unmittelbarer Nähe des Museums liegt, führt der direkte Weg rheinaufwärts ins Arp Museum Bahnhof Rolandseck in Remagen, das unter der Direktion von Julia Wallner steht. Die einzigartige Verbindung aus dem Bahnhofsgebäude des 19. Jahrhunderts und der lichtdurchfluteten Architektur von Richard Meier hoch über dem Rhein vermittelt besonders eindrücklich, wie eng Kunst und Landschaft hier verwoben sind. Schon der Weg vom historischen Gebäude in den Neubau ist ein Erlebnis: Durch einen unterirdischen Betontunnel, geleitet von Barbara Trautmanns Lichtinstallation, gelangt man zu einem gläsernen Aufzug, der uns zurück ins Tageslicht führt. Neben dem künstlerischen Erbe von Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp erstreckt sich die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts über das Skulpturenufer direkt in die Rheinlandschaft. Mit dem Zug oder auch per Schiff geht es – möglichst nach einem Besuch im Restaurant des Museums im Obergeschoss des alten Bahnhofs, eindrucksvoll gestaltet durch den Maler Anton Henning – zurück nach Bonn.
DAS ERBE DER „VERSEHENTLICHEN HAUPTSTADT“
Ein Ausstieg am Bonner Museumsplatz führt mitten in die jüngere Geschichte. Hier weht der Geist der Bonner Republik zwischen zwei architektonischen Landmarken: dem Bau der Bundeskunsthalle von Gustav Peichl und dem Kunstmuseum Bonn von Axel Schultes, dessen markante Treppenarchitektur auch das jetzige Berliner Kanzleramt prägt. Die beiden Nachbarn ergänzen sich perfekt: Während die Bundeskunsthalle, an der ich selbst bis vor wenigen Monaten noch als Kuratorin tätig war, unter Intendantin Eva Kraus als großes Ausstellungshaus globale Themen aus Kunst und Gesellschaft verhandelt und wichtige zeitgenössische Positionen aus bildender Kunst, Design, Tanz, Performance und Musik präsentiert, hütet das Kunstmuseum Bonn – heute unter der Intendanz von Claudia Emmert – das weltweit bedeutendste Konvolut zu August Macke und den Rheinischen Expressionisten sowie bedeutende Bestände deutscher Kunst nach 1945. Auf dem Museumsplatz zwischen den beiden Häusern verdichtet sich die Kunst zudem im Sommer auf besondere Weise, wenn der Platz sowie der Dachgarten der Bundeskunsthalle zur Ausstellungsfläche unter freiem Himmel werden.
NEXT STOP: FUTURE
Dass unkonventionelle Kunstproduktion in Bonn Tradition hat, beweist auch der 1963 gegründete Bonner Kunstverein, und zwar von Beginn an. Einst Sprungbrett für die heute ganz Großen, wie Gerhard Richter, Sigmar Polke oder Isa Genzken, setzt das Haus heute unter der Leitung von Viktor Neumann mit wegweisender zeitgenössischer Kunst Akzente und wurde bereits für seine erste Ausstellung im Jahr 2025, für die herausragende Schau von P. Staff, mit dem ADKV-ART COLOGNE Preis ausgezeichnet.
ANGEKOMMEN IN HANNOVER – MIT RHEINISCHEM GEPÄCK
Seit wenigen Monaten bin ich nun am Sprengel Museum in Hannover angekommen. Den RB 26 habe ich inzwischen gegen das Fahrrad getauscht, das mich jeden Morgen entlang der Ihme und am Maschsee vorbei an meinen neuen Schreibtisch bringt. Aber selbst wenn der letzte Umzugskarton mittlerweile ausgepackt ist: Die Zeit an der Bundeskunsthalle, die Menschen und die Impulse reisen einfach mit. Und das Rheinland liegt schließlich auch nur eine ICE-Fahrt entfernt.
Johanna Adam ist Kuratorin und Autorin mit einem Fokus auf internationale Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts und interdisziplinäre Ausstellungsformate. Seit 2013 war sie an der Bundeskunsthalle in Bonn tätig, wo sie Projekte an der Schnittstelle von Kunst, Gesellschaft und politischer Kultur realisierte – darunter Ausstellungen wie Beuys – Lehmbruck. Denken ist Plastik (2021), Wer wir sind. Fragen an ein Einwanderungsland (2023) und Sex Work. Eine Kulturgeschichte der Sexarbeit (2026). Neben ihrer kuratorischen Arbeit ist sie seit 2024 Vorsitzende der Kunstkommission der Landeshauptstadt Düsseldorf. Seit Juni 2026 ist sie Kuratorin für Malerei und Skulptur am Sprengel Museum Hannover.
1
Welche Orte
schätzen sie
besonders an
Bonn?
2
Welche Seiten
bleiben
Außenstehenden
von Bonn oftmals
verborgen?
3
Wie wirkt sich
die Dichte
an Institutionen
in Bonn auf deren
Zusammenarbeit
aus?
Julia Wallner
Direktorin
Arp Museum Bahnhof Rolandseck
1
Natürlich die Museen und den Kunstverein: Kunst macht glücklich und das gemeinsame Nachdenken und Sprechen über Kunst und ihre Fragen bereichert das Leben ungemein. Außerdem bin ich eine leidenschaftliche Schwimmerin und liebe Wasser – ohne das Rüngsdorfer Freibad und meinen grandiosen Fahrradweg zum Arp Museum entlang des Rheins wäre ich vielleicht nicht von Berlin hierhergezogen.
2
Die Konzentration, die hier möglich ist: durch kurze Wege und eine hohe Dichte an herausragenden Institutionen. Die Internationalität der Stadt ist aufgrund ihrer Geschichte schnell zu verstehen, wird aber dennoch oft unterschätzt.
3
In unserem Feld lernen wir alle voneinander, es geht nur miteinander: Ich war immer in Museumsverbänden organisiert und suche und lebe wo immer es geht den Austausch. Wir machen unsere Arbeit für die Öffentlichkeit, das muss gemeinsam sein und schöpft immer neu aus der Gemeinschaft – und kann in unserem Fall sogar länderübergreifend funktionieren, das Museum ist zwar nur 9 Minuten von Bonn entfernt, liegt aber in Rheinland-Pfalz.
Friederike Voßkamp
Direktorin
Museum August Macke Haus
1
Das Rheinufer und den Kreuzberg schätze ich sehr, weil man hier die große Nähe von Stadt und Natur spürt und einen einmaligen Blick auf Bonn hat. Aber auch der Bonner Norden mit dem lebendigen Macke-Viertel und der Altstadt liegt mir sehr am Herzen.
2
Was alles in den einzelnen Stadtteilen stattfindet, ist vielen Außenstehenden sicherlich nicht bekannt: von vielfältigen gastronomischen Angeboten und ausgefallenen Läden über Straßenfeste und Nachbarschaftsinitiativen bis hin zu Kunstateliers und kleineren Kulturorten.
3
Sehr positiv. Gerade mit Blick auf spartenübergreifende Kooperationen nutzen wir diese reiche Kulturlandschaft immer stärker und versuchen Synergieeffekte zu entwickeln.
Viktor Neumann
Direktor
Bonner Kunstverein
1
Neben den vielen Institutionen, Ausstellungsräume und Galerien für moderne und Gegenwartskunst, gibt es Orte, zu denen ich im Alltag immer wieder zurückkehre: die Buchhandlung Böttger wegen ihrer Auswahl, die Rheinaue zum Spazierengehen, das Per Tutti für einen Kaffee und Der Spanier zum Essengehen. Und wer sich etwas weiter umschaut, sollte unbedingt nach Bad Honnef zu KAT_A fahren. Die aktuelle Ausstellung Brutalism ist ein Highlight.
2
Wie viele wichtige Institutionen und Organisationen hier sitzen, deren Arbeit nicht unbedingt sofort sichtbar wird, aber von zentraler Bedeutung für uns alle ist, etwa die Stiftung Kunstfonds, das Rheinische Archiv für Künstlernachlässe, der DAAD oder die Bundeszentrale für politische Bildung. Sie fördern Künstler*innen und Ausstellungsräume, bewahren Nachlässe, ermöglichen internationalen Austausch. Vieles davon geschieht im Hintergrund – ist aber auch für unsere Arbeit ganz entscheidend.
3
Das Schöne an der Dichte ist, das alle Institutionen ihren ganz eigenen kulturpolitischen Auftrag, programmatischen Schwerpunkt und Netzwerk an Künstler*innen, Denker*innen etc. haben. Dadurch ergänzen wir uns gegenseitig und erlaubt einen wirklich spannenden Austausch von Ideen, Erfahrungen und oft auch von Ressourcen. Aus unseren unterschiedlichen Perspektiven entstehen zugleich gemeinsame kulturpolitische Anliegen und Haltungen. Diese gemeinsam zu vertreten, ist gerade jetzt besonders wichtig.
Eva Kraus
Intendantin
Bundeskunsthalle
1
Natürlich sind die vielen Kultureinrichtungen und ihre speziellen Orte wunderbar. Auch hat mich das neu angelegte Gelände der kürzlich wiedereröffneten Beethovenhalle überzeugt. Aber persönlich bin ich vor allem jeden Morgen wieder aufs Neue überwältigt von der Schönheit des Rheins. Entweder auf meinem Weg von der Innenstadt zur Arbeit, in die Bundeskunsthalle, oder wenn wir beim Frührudern gen Königswinter schippern und genau, wenn die Sonne über dem Siebengebirge aufgeht, eine Wende machen. Das ist manchmal ein Glückgefühl ähnlich großartig wie als Erste auf der jungfräulichen Skipiste zu sein (…und das sage ich als Bayerin, die ihr Herz an die Alpen verloren hat!). Mein heißer Tipp: Bei uns auf dem Dach der Bundeskunsthalle ist es besonders herrlich, mit Blick zum Venusund Petersberg sowie über das alte Regierungsviertel eine eindrucksvolle Location. Insbesondere in Hinblick auf das bescheidene Bonner Nachtleben: Als Sundowner- Terrasse für den Mittwoch- Abend im Sommer ist unser kostenlos zugängliches Dach ein fantastischer Platz zum Chillen und wohl der beste Ort für einen Apero in Bonn!
2
Manchmal, denke ich, wissen die Außenstehenden kaum von der inneren Kraft, der Men- und insbesondere Womenpower der Stadt. Es leben unglaublich viele interessante Menschen in Bonn. Wahrscheinlich – aber das lässt sich wohl kaum belegen – haben wir vor Ort den höchsten IQ weltweit. Es gibt neben der Exzellenz- Uni und den United Nations, den vielen Stiftungen den zahlreichen Museen- und Kultureinrichtungen, den Theatern und dem Orchester, derart viele gut ausgebildete, internationale und divers aufgestellte Nachbar*innen. Ob das direkt auf den Intelligenzquotienten zurückführbar ist, ist logischerweise fraglich. Aber selten habe ich solch eine hohe Dichte an aktiven, neugierigen und wachen Menschen erlebt. Die Bonner*innen sind ein super Publikum. Das macht (mir) Spaß!
3
Covid19 hat schon eine große Solidarisierungswelle bei den Kulturinstitutionen ausgelöst. Auch der im letzten Jahr von einem Zusammenschluss der so genannten Transformereys initiierte „Summer of Change“ war eine gute Übung und bereichernde Erfahrung in der Zusammenarbeit der unterschiedlichsten Kultureinrichtungen unter der Direktive der ökologischen Transformation. Wir arbeiten an einer Weiterführung im kommenden Jahr mit Schwerpunkt auf die soziale Nachhaltigkeit. Mit dem frisch gegründeten Kulturrat versuchen wir jetzt uns weiter solidarisch zu formieren und organisieren. Um vor allem gegenüber der Politik und den Geldgeber*innen als starker Interessensverband aufzutreten und uns gemeinsam gegen die finanziellen Dürre-Jahre zu wappnen. Wir arbeiten sehr gerne zusammen und tun das engagiert!
Claudia Emmert
Intendantin
Kunstmuseum Bonn
1
Das Rheinufer und die Rheinaue, aber auch die vielen Straßenzüge mit historistischen Fassaden sind eine Augenweide. Bonn ist groß und klein zugleich – genau das macht den Charme dieser Stadt aus. Man kann viel zu Fuß erledigen und entdeckt dabei immer wieder Neues: Ein Café mit hervorragendem französischem Brot, eine Eisdiele in der Südstadt, in der ich das leckerste Eis meines Lebens gegessen habe, oder ein sehr empfehlenswertes ukrainisches Restaurant in der Altstadt. Darüber hinaus gibt es viele interessante Museen auf der Museumsmeile, das Theater, das Beethovenorchester und die Oper: Die kulturelle Dichte ist überwältigend. Weitere tolle Städte im Rheinland, aber auch in Belgien und den Niederlanden sind schnell zu erreichen. Sogar am Meer ist man in nur drei bis vier Stunden.
2
Bonn ist eine kluge Stadt. Es gibt eine hohe Akademikerdichte, die Universität Bonn ist eine international renommierte Excellenzuniversität. Bonn ist eine nachhaltige Stadt. Die UN-Vertretungen lassen sich als globales Kompetenzzentrum für Nachhaltigkeit, Umwelt und Klimaschutz charakterisieren. Und für mich von besonderer Bedeutung: Bonn ist die Bundeshauptstadt der Provenienzforschung, mit einem starken universitären Team, der interdisziplinären Forschungsstelle Provenienzforschung, Kunst- und Kulturgutschutzrecht (FPK), insgesamt 32 universitären Sammlungen, die hier einen Forschungsschwerpunkt haben, und der Koordinationsstelle für Provenienzforschung in Nordrhein-Westfalen, die ebenfalls in Bonn angesiedelt ist.
3
Wir arbeiten mit den Kolleginnen und Kollegen eng zusammen, etwa wenn es darum geht, den Rheinischen Expressionismus im damaligen Bonn zu verorten. Wie sah Bonn zwischen 1910 und 1914 aus? Was war los auf den Straßen, was hat die Menschen beschäftigt? Oder wenn wir untersuchen wollen, welche Wahrnehmung des Rheinischen Expressionismus in der unmittelbaren Nachkriegszeit zementiert wurde – und von wem. Hier schauen wir beispielsweise kritisch auf die Donnerstag-Gesellschaft im nahen Alfter, der unter anderen der umstrittene Kunsthistoriker Werner Haftmann, der während der NS-Diktatur erfolgreiche Kunsthändler Hildebrand Gurlitt, aber auch der erste Museumsdirektor des Bonner Kunstmuseums, Walter Holzhausen, angehörten. Für 2029 planen wir eine große interdisziplinäre Ausstellung zum Thema Provenienzforschung, zu der wir Exponate aus allen Museen und öffentlichen Sammlungen zusammentragen werden. Das wird ein großartiges, wegweisendes Projekt.